Paläopathologie und Bestattungsgebräuche

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Foto de la Sala 8 - Paleotologías y mundo funerario

Die Begräbnisstätten der alten Kanarier befanden sich in der Nähe der Siedlungen und wurden über mehrere Generationen hinweg benutzt. Es waren also kollektive sepulkrale Orte, die eine erhebliche Anzahl an Menschen aufnahmen, die zu Lebzeiten den selben Lebensraum teilten und miteinander durch soziale und wirtschaftliche Beziehungen verbunden waren.

Die in der vorkolonialen Bevölkerung Gran Canarias vorhandenen sozialen Ungleichheiten, spiegeln sich auch in der Gestaltung der Bestattung wider. Die Behandlung des Leichnams weist Unterschiede auf in der Baustruktur der Begräbnisstätte und in der Platzzuweisung innerhalb der Bestattungsräume, womit die Wiedergabe der sozialen Ordnung gesichert werden sollte.
Das Modell des Grabhügels von La Guancha (Gáldar) und die Nachbildung einer Grabhöhle veranschaulichen diese Bestattungsgebräuche.

Ein anderes Thema dieses Ausstellungssaales, bezieht sich auf die paläopathologischen Forschungen, die es ermöglichen die Krankheiten und Verletzungen der Urbevölkerung zu bestimmen; die historische Auslegung der Daten wiederum erlaubt Rückschlüsse auf ihre Lebensform. Die Ausstellung zeigt verschiedene Krankheitsbilder wie etwa durch Unfall verursachte Knochenbrüche, degenerative Krankheiten der Gliedmaße –einige davon als Folgeerscheinung bestimmter sich wiederholender Tätigkeiten–, Geschwülste u.a.; auch die Ausführung der Trepanation, einer Praktik, deren Zweck noch nicht geklärt ist, wird in diesem Saal dargestellt.

 

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