Keramik-Technik

volver a exposición permanente

Foto de la Sala 9 - La tecnología cerámica

Das Hauptthema des Ausstellungssaales ist die Rekonstruktion des Herstellungsprozesses keramischer Gefäße in vorkolonialen Zeiten. Es handelt sich um eine Keramik, die auf der Technik der „Modellierung von Lehmwürsten“ beruht, wobei man auf einen Lehmboden eine Lehmwurst nach der anderen überlagerte bis die erwünschte Höhe erreicht war; das ganze Stück wurde  mit der Hand modelliert. Sobald eine aufrecht stehende Form erreicht war, wurde sie grobgeschliffen, um anschließend die Wände zu glätten und spachteln bis eine geschmeidige Oberfläche erlangt wurde. Auf Gran Canaria wurde in der Töpferei oft auch gehont, insbesondere bei bemalter Keramik. In einigen Fällen wurden die Gefäße mit Verzierungen versehen etwa durch Bemalung oder Einritzungen. Zum Schluss wurde das Material der Wirkung des Feuers ausgesetzt, um es zu brennen.

Die Chroniken aus der Zeit der Eroberung und auch spätere historische Schilderungen stimmen darin überein, dass es Frauen waren, die diese Arbeit machten, weshalb man in diesem Kontext von einer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung sprechen kann.

Die Ausstellung wird ergänzt durch representative Keramikstücke aller anderen kanarischen Inseln, um Unterschiede und Ähnlichkeiten in der Form als auch in den Verzierungen der vorkolonialen Gefäße feststellen zu können.

Usamos cookies propias y de terceros para mejorar su experiencia en nuestro sitio Web. Si continúa usando nuestro sitio, consideramos que acepta el uso de cookies. Para saber más sobre las cookies que utiliza este sitio y cómo eliminarlas, consulte nuestro Aviso Legal.