Leichenkonservierung

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Foto de la Sala 6 - La conservación del cadáver

Auch die Behandlung des Köpers der Verstorbenen offenbart soziale Ungleichheiten bei den Ureinwohnern. Wahrscheinlich stand nahezu allen Teilen der Bevölkerung eine Behandlung des Leichnams vor der Überführung in Grabhügel, Höhlen, Steinkisten und Gruben zu. Aber wie aufwendig der Grad der Aufbereitung des Körpers sein sollte, da gab es Unterschiede, denn es hing von der Position des Toten im sozialen Gefüge seiner Gemeinschaft ab.

Diesen Umstand verdeutlichen die traditionell „Mumien“ oder „einbalsamierte Leichname“ genannten Körperfunde, die man in einigen Gräbstätten sichern konnte, und die sowohl in diesem wie auch im nächsten Saal zu besichtigen sind. Die charackteristischen Merkmale mancher dieser „Einbalsamierten“ lassen den Schluss zu, das bei einem bestimmten Teil der Gesellschaft eine komplexe Leichnambehandlung vorgenommen wurde, die sich von den anderen in der Qualität und der Anzahl der Wickelschichten unterscheiden. Hierfür sind die einbalsamierten Körperreste eines jungen Menschen, die in diesem Saal aufgehoben sind, ein klares Beispiel.

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