Archäologischer Bestand von Gran Canaria
Der archäologische Bestand setzt sich wesentlich aus den Überresten der vorgeschichtlichen und historischen Bevölkerung Gran Canarias zusammen; Exemplare, die aus den anderen kanarischen Inseln stammen sind aber auch vorhanden.
Der Ursprung dieses Bestandes ist eng mit der Gründung des Museo Canario im Jahr 1879 verbunden und wächst auch heute weiter durch Deponate von Privatleuten und der öffentlichen Einrichtungen, die für die Vergabe von Ausgrabungslizenzen zuständig sind (Regionalregierung der Kanarischen Inseln, Inselverwaltung von Gran Canaria).
Eine unermessliche Materialmenge, sowohl an vollkomen erhaltenen Objekten wie Fragmenten, machen diesen Bestand zur umfassendsten und vollständigsten Sammlung auf den Kanarischen Inseln. Deshalb auch ist sie eine Pflichtreferenz für die Erforschung der vorkolonialen Gesellschaft auf Gran Canaria und ein Grundpfeiler dieses Museums.
Hervorzuheben sind die Sammlungen aus Keramikgefäßen, Figuren, pintaderas (aus Ton gefertigte Stempel der Ureinwohner), Erzeugnisse aus Pflanzenfasern, Tierfellen, Stein, Knochen und Holz wie auch die anthropologischen Reste.
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